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Angewöhnen statt Abgewöhnen

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Angewöhnen statt Abgewöhnen

Angewöhnen statt Abgewöhnen

SEIEN SIE NETT ZU SICH UND SPAREN SIE SICH DAS ABGEWÖHNEN!

Jedes Jahr aufs Neue entscheiden wir uns für Vorhaben, die unserer Gesundheit guttun oder uns im Leben weiterbringen sollen. Mit dem Rauchen aufhören, weniger süßes Essen, mehr Sport treiben, eine Weiterbildung absolvieren, diese Liste könnte ganze Bücher füllen. Was am Ende dabei rauskommt, ist häufig Frustration. Weil das gesteckte Ziel schlichtweg nicht erreicht wird. Doch woran liegt das? Und welche Strategie funktioniert?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Binnen kürzester Zeit werden neue Verpflichtungen zur Gewohnheit. Der menschliche Körper gewöhnt sich auch an unangenehme Zustände sehr rasch, doch wenn es um selbst gesteckte Ziele geht, versagt die Motivation besonders häufig schon auf halber Strecke. Falls wir überhaupt so weit kommen! Das liegt unter anderem daran, dass Neues kurzfristig Stress auslösen kann. Unser Gehirn liebt neue Herausforderungen und kann bis ins hohe Alter daran wachsen. Gleichzeitig fühlt es sich nur auf gewohntem Terrain wirklich sicher und dirigiert uns deshalb lieber auf bekannten Wegen.

Dopamin und der innere Schweinehund

Der innere Schweinehund ist nun einmal besonders bequem. Er sträubt sich mit Haut und Haar gegen alles Neue, das mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Haben Sie Verständnis mit ihm, er weiß es nicht besser. Gehen wir zu ehrgeizig an neue Zielsetzungen heran, erreichen wir meist das Gegenteil, nämlich inneren Widerstand. Es wird zu viel des Guten gewollt! Vor allem, wenn wir auf etablierte Gewohnheiten verzichten. Überhaupt: Auf etwas zu verzichten, also sich etwas abzugewöhnen, ist viel schwerer, als etwas Neues zu beginnen. Deshalb …

… lieber angewöhnen statt abgewöhnen

Tun Sie nämlich genau das, entsteht keine Lücke und das Gehirn vermeldet nicht: Da fehlt doch was?!

Wie könnte „Angewöhnen“ im Alltag aussehen?

  • Sie wissen z. B.: dieses heiße Wasser mit Ingwer und Zitrone wäre wirklich gut für den Körper und für den Säure-Basen-Haushalt erst! Sie streichen nicht stattdessen den Kaffee, Sie gönnen sich den Ingwer-Zitronen-Booster zusätzlich. Zum Beispiel als erste Belohnung, um fit in den Tag zu starten.
  • Fettige Beilagen schmecken gut? Statt diese zu streichen, greifen Sie besonders herzhaft bei Gemüse und Salat zu. Der Körper wird die extra Portion Vitalstoffe registrieren und nach und nach mehr davon verlangen. Die ungesunden Sachen werden zweitrangig.
  • Der Tag war lang, die Couch ist so gemütlich? Eigentlich hatten Sie sich fest vorgenommen, noch tüchtig zu trainieren. Lassen Sie das „tüchtig“ weg und machen Sie nur eine kleine Bewegungseinheit. Das reicht schon und die Couch wird damit noch gemütlicher. Da die kleine Bewegungseinheit so viele positive Prozesse im Körper gestartet hat, kommt das Gehirn auf den Geschmack. Irgendwann wird es einen Mangel an Bewegung als Strafe empfinden.
  • Naschereien sind lecker. Wir erinnern uns da an eine kleine Regel aus der Kindheit: keine Naschereien vor dem Essen! Sie essen die Süßigkeit unbedingt, jedoch einfach nach der regulären Mahlzeit. Die Nascherei wird wesentlich kleiner ausfallen, denn das Gehirn wird schnell befriedigt sein und der Blutzuckerspiegel ist eh schon erhöht, sodass die Kalorien weniger ins Gewicht fallen.

Wir wünschen Ihnen von Herzen ein schönes neues Jahr mit vielen, neuen, guten Gewohnheiten!

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